Fischkrankheit Grieskörnchen-Krankheit

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Fischkrankheiten

Grieskörnchen-Krankheit (Ichthyophthiriasis)

Grieskörnchenkrankheit

Der Erreger ist das zu den Protozoen gehörende, bis zu 1 mm große Wimperntierchen Ichthyophthirius multifiliis. Er kann alle einheimischen Süßwasserfische befallen.

Der Parasit zerstört das Kiemengewebe und lebt eingekapselt in der Unterhaut und im Kiemengewebe. Nach einiger Zeit fällt der Erreger vom Fisch ab und sinkt zum Gewässergrund. Dort teilt er sich und bildet neue Erreger. Diese können dann erneut Fische befallen.

Die Fische die erkrankt sind magern ab. Häufig kann beobachtet werden, dass sich die Fische im Wasser an Gegenständen reiben. Mit bloßem Auge schwer zu erkennen, aber mit einer Lupe können auf der Fischhaut kleine weiße Pünktchen erkannt werden. Diese sehen aus als wäre der Fisch mit Gries bestreut worden. Achtung: Verwechslungsgefahr mit dem Laichausschlag der Karpfenfische.