Strömer Leucisucs souffia agassizi

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Strömer

Der Strömer, mit wissenschaftlichem Namen Leuciscus souffia agassizi, früher Telestes agassizi, ist ein Vertreter der Karpfenfische (Cyprinidae) aus der Unterfamilie der Leuciscinae. Andere, regional gebräuchliche Namen sind Laube, Laugen, Griesangel, Riesling, Riemling, Ischerle und Ziger,

Lau
Zeicnung des Strömers (Zsoldos Márton, Creative Commons License 3.0 Unported,
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Leuciscus_souffia_vaskos_csabak.jpg&filetimestamp=20100604203307)

Merkmale des Strömer

Schuppenformel: Entlang der Seitenlinie 48 bis 56 Schuppen, oberhalb der Seiten lin ie 8 bis 10 Schuppenreihen, unterhalb der Seitenlinie 4 bis 5 Schuppenreihen.

Der Körper ist langgestreckt und spindelförmig, typisch ein Vertreter der Karpfenfische aus schnellfließenden Gewässern. Das Maul ist l,eicht unterständig, die Maulspalte aber fast horizontal. Der Rücken ist dunkelgrau b is stahlöblau, Bauch und Flanken glänzen silbern. Die Männchen sind leicht zu erkennen an einem schwarzen Band, welches sich horizontal vom Auge bis zurm Schwanzansatz hinzieht, besonders deutlich violett-schwarz schimmernd zur Laichzeit, danach verblasst es wieder. Die Öffnungen in der Seitenlinie sind deutlich gelb bis orangefarben gerändert.

Strömer werden bis zu 24 cm lang.

Verbreitung

Die Strömer kommen vor allem im Oberlauf von Rhein und Donau vor, sowie im Bodensee. In den Schweizer Gewässer steigen sie bis in eine Hölhe von 850m ü. NN auf. Die Stammform, Leuciscus souffia sofuffia lebt in der Rhone. Zwei weitere Unterarten kommen in Italien (Leuciscus souffia muticellus) und im südlichen Dalmatien (Leuciscus souffia montengrinus) vor.

Lebensraum des Strömer

Strömer leben in größeren Gruppen in der Freiwasserzone tieferer Gewässer über kiesigem Untergrund.

Fortpflanzung und Nahrung

Hauptnahrung sind das Zooplankton in Seen und bodenbewohnende Kleintiere der Flüsse. Je nach Wassertemperatur beginnt die Laichsaison zwischen März und Mai. Als Laichplätze werden stark strömende Gewässerabschnitte über Kiesgrund bevorzugt. Über die Fortpflanzung ist anonsten noch recht wenig bekannt.

Sportfischerei

Strömer wurden früher als Köderfische auf der Jagd nach großen Raubfischen wie dem Hecht genutzt.