Südbarbe - Barbus plebejus

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Südbarbe

Die Südbarbe Barbus plebejus Valenciennes, 1842, wird in Brehms Tierleben auch als Tiberbarbe bezeichnet. Bisher wurden 8 Unterarten nachgewiesen (in alphabetischer Reihenfolge):
Barbus plebejus ciscaucasius Bulgarien
Barbus plebejus cyclolepis Zuflüsse zum Kaspischen Meer
Barbus plebejus escherichi Südbulgarien, europäischer Teil der Türkei
Barbus plebejus euboicus Sperchios River/Griechenland
Barbus plebejus kubanicus Kubanbecken am Assowschen Meer
Barbus plebejus prespensis Prespasee /Macedonien
Barbus plebejus strumicae Maecdonien und Bulgarien
Barbus plebejus tauricus Krim / Südrußland

Merkmale der Südbarbe

Der Körper ist lang gestreckt, kaum gewölbt. Auch diese Barben haben eine rüsselartig verlängerte Schnauze mit unterständigem Maul und verdickten Lippen, 4 Barteln an der Oberlippe und 3 Reihen von Schlundzähnen. In der Färbung ähnelt sie der Barbus meridionalis, ist aber etwas heller und hat nur kleine, helllbraune Flecken, vor allem auf der oberen Körperpartie oberhalb der Seitenlinie. Einige wenige Flecken sind auch in und unterhalb der Seitenlinie angesiedelt. Auf der Rücken- und der Afterflosse sieht man eine feine, aber deutliche schwarze Punktierung.

Die Südbarbe wird meist nur bis 30 cm, maximal 33 cm groß.

Verbreitung

Die sogenannte Südbarbe kommt im Einzugsgebiet des Po einschließlich der Schweizer Zuflüsse, Im slowenisch - italienischen Gebiet des Soca und Isonzo - Flusssystems, in der Reba, Dragonica und einigen Flüssen Kroatiens vor Sie kommt in einigen Seen vor. Angelsportvereine haben die Südbarbe auch in den Fließgewässern Mittelitaliens erfolgreich ausgesetzt. Die Südbarbe ist in den genannten Gewässersystemen weit verbreitet und häufig.

Lebensraum der Südbarbe

Barbus plebejus kommt in sauerstoffreichen, schnellfißenden Gewässern vor. Diese Barbe ist ein gesellig lebender Bodenfisch, alte Exmeplare leben aber meist als Einzelgänger.

Fortpflanzung und Nahrung

Die Laichzeit liegt zwischen März und Juni. Pro Weibchen werden bis zu 20.000 Eier abgelegt. Die Eihülle ist klebrig, sodass die die Gelege an Grobkies und Pflanzen haften bleiben. Die Fischlarven schlüpfen bereits nach 4 Tagen. Barbus plebejus bevorzugt als Nahrung kleinere Bodentiere, räubert aber auch Fischlaich und -larven.