Fischarten - Die Äsche

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Die Äsche

Lebensraum der Äsche

Die Äsche ist Leitfisch der gleichnamigen Äscheregion. Die Äsche ist auf schnellfließende, sauerstoffreiche Gewässer angewiesen. Sie bevorzugt grobkörnigen Untergrund. Große Äschen findet man in tiefen Bereichen in der Gewässermitte. Hat die Äsche erstmal einen passenden Standort gefunden, so bleibt sie diesem meist treu. Erst wenn die Bedingungen nicht mehr stimmen bricht sie auf und sucht nach einem neuen Standort.

Im Zusammenhang mit diesem Fisch ist oftmals von der europäischen Äsche die Rede, lateinisch Thymallus thymallus. Die Äsche zählt zu den lachsartigen Fischen, es handelt sich hier um einen Knochenfisch, der in der Familie der Salmonidae beheimatet ist. Auch bekannt ist die Äsche unter den Namen Asch, Harr, Mailing, Spalt, Springer Zeitasch oder Sprögling.

Ernährung der Äsche

Die Äschen nehmen ihre Nahrung bevorzugt von der Wasseroberfläche auf. Dort stellen sie fast allen fliegenden Insekten nach, die sich an der Wasseroberfläche tummeln. Aber auch unter der Wasseroberfläche fressen die Äschen bevorzugt kleinere Tiere wie Bachflohkrebse, Würmer und Insektenlarven. Jedoch stehen auch kleine Fische und Fischbrut auf dem Speiseplan der Äsche.

Fortpflanzung der Äsche

Äschen legen 3.000 - 6.000 Eier in kleine flache Gruben. Da die Eiablagestelle auch an sehr strömungsreichen Plätzen ist, wird die Grube mit Kies bedeckt.

Als kritisch anzusehen ist jedoch die Tatsache, dass der Bestand der Äsche, bedingt durch Gewässerverschmutzung und Gewässerverbauung. Wirtschaftlich gesehen spielt die Äsche nur in der Fischerei eine Rolle, Zuchtmaßnahmen dienen einzig und alleine den Besatzzwecken. Im Jahre 1997 war die Äsche in Deutschland Fisch des Jahres, in der Schweiz wurde sie vom Schweizerischen Tierschutz zum Fisch des Jahres 2007 gewählt.