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Angeln Begriffe - Angellexikon

Karpfenbombe

Vorbebleite kompakte Pose zum Karpfenangeln auf große Entfernung.

Katadrom

Fische, die zum Laichen vom Süß- ins Salzwasser ziehen.

Kescher

Kescher dienen zum sicheren Landen des Fisches. Es gibt drei Arten von Keschern: feststehende-, Klapp- und Watkescher.

Kiemengriff

Griff zum Landen großer Fische. Bei diesem Griff wird den Fischen unter den Kiemendecker gegriffen.

Kirby-Haken

Haken zum Fang von Aal und Plattfisch. Dieser Haken ist langschenkelig.

Klappkescher

Kescher, der für den Transport zusammengeklappt werden kann.

Klemmhülse

Diese Hülsen werden zum Herstellen der Schlaufen am Stahlvorfach benötigt.

Knicklicht

Ein Knicklicht besthet aus einem Kunststoffröhrchen, in dem ein kleines verschlossenes Glasröhrchen ist. Durch das Knicken wird das Glas zerstört und die chemischen Stoffe, die in den beiden Röhrchen waren, vermischen sich. So leuchtet das Knicklicht. Die Leuchtdauer ist von der Größe und der Außentemperatur abhängig.

Knicklichtpose

Pose, bei der in der Antenne ein Knicklicht eingebracht werden kann. So kann die Pose auch beim Nachtangeln gesehen werden.

Knochenfische

Zur dieser Fischart gehören rund 19.000 Arten. Kennzeichen dieser Fische: knöchernes Skelett, Kiemendeckel und zusammenklappbare Flossen. Unsere heimischen Süßwasserfische gehören alle zu dieser Art.

Knorpelfische

Bei dieser Fischart, zu der Haie und Rochen gehören, ist nur ein Knorpelskelett vorhanden. Kiemendeckel fehlen diesen Fischen ganz. Die Kiemen werden nur durch Hautlappen geschützt.

Köderfisch

Sammelbegriff für alle Fische die beim Raubfischangeln eingesetzt werden. Die Köderfische dürfen nur tot als Köder angeboten werden

Ködernadel

Lange Nadel, mir der der Köder über das Vorfach auf den Haken gezogen wird.

Kombiköder

Kombination aus Ködern, z.B. Made und Wurm oder Made und Mais. Oft sind diese Kombinationen sehr fängig.

Korpulenzfaktor / Konditionsfaktor

Der Korpulenzfaktor, auch Konditionsfaktor genannt, lässt Rückschlüsse auf Ernährungszustand, Gewässerzustand, Nahrungsangebot und Vitalität des Fisches zu. Bei der Beurteilung müssen natürlich auch andere Parameter wie Sauerstoffgehalt oder Wassertemperatur mit berücksichtigt werden. Eine solche Berechnung liefert jedoch nur cirka-Werte. Wer das Gewicht aufs Gramm genau haben möchte muss selber wiegen. Durch äußere Einflüsse kann es bei der Berechnung zu Abweichungen kommen. Der Korpulenzfaktor ist von Fischart zu Fischart verschieden. Er kann von 0,19 beim Aal bis zu 2,2 beim Karpfen betragen. Diese Werte sind Mittelwerte, das tatsächliche Gewicht kann um 15% nach oben oder unten schwanken. Ist der Fisch in einem sehr guten Ernährungszustand liegt das Gewicht über dem Mittelwert. Ist der Fisch in einem schlechten Ernährungszustand oder hat er bereits Mangelerscheinungen liegt sein Gewicht eher unter dem Mittelwert.              Einen Fisch-Rechner findet ihr hier zum download.

Kopfrute

Kopfruten oder auch Stippe genannt sind Ruten, die keine Rutenringe oder Rolle haben. Diese Ruten sind meist Teleskopruten. Sie können eine Länge von bis zu 18 Metern haben.

Kunstköder

Sammelbegriff für alle nicht natürlichen Köder. Dazu gehören beispielsweise Blinker, Wobbler, Spinner, Twister.

Kurbel

Teil der Angelrolle, das zum Aufdrehen der Schnur dient.

Lagel

Alter Transportbehälter, in dem die Fische früher den Angeltag über gehältert wurden. Diese Behälter waren aus Holz.

Laichbänder

Einige Fische legen ihre Eier in Bändern ab. Die sogenanten Laichbänder werden an Wasserpflanzen oder um Steine gelegt. Die einzelnen Eier haben so Halt und können nicht wegtreiben.

Laichgrube

Zum Laichen gemachte Grube, in der die Eier abgelegt werden. Salmoniden schlagen mit ihrem Schwanz solche Gruben.

Laichhaken

Stark nach oben gekrümmter Unterkiefer. Lachse und Forellen haben diese Unterkieferform während der Laichzeit. Bei alten Bachforellen kann er auch über die Laichzeit hinaus bestehen bleiben.

Laimer

Schnell heranwachsender unfruchtbarer Karpfen.

Lake

Salzlösung, in die die Fische vor dem Räuchern eingelegt werden.

Landung

Das an Land oder ins Boot holen des Fisches nach dem Drill.

Leader

Englisch für Vorfach.

Ledger Bead

Doppelte Durchlaufperle

Leitring

Auch Führungsring genannt. Dieser Ring ist der erste hinter der Rolle.

Lotblei

Dieses Blei wird beim Fischen mit einer Pose genutzt, um den Köder dicht über dem Gewässergrund platzieren zu können.

Luftgang

Verbindung zwischen Schwimmblase und Darm des Fisches.

Made

Sammelname für die Larven unterschiedlicher Fliegen. Die gebräuchlichste Made zum Fischen ist die Fleischmade.

Madenschleuder

Schleuder mit geschlossenem Korb, um die Maden an den Angelplatz zu schießen.

Markrelenartige

Zu dieser Gruppe gehört die Makrele, der Thun und der Bonito. Merkmale sind der spindelförmige Körper und zwei kleine Flössel die am Schwanzstiel hinter der zweiten Rücken- und Afterflosse sind.

Marschwurm

Wurmart, die hauptsächlich in Norddeutschland vorkommt.

Marshmallows

Köder zum Friedfischangeln. Dieser Köder eignet sich gut auf schlammigem Untergrund, da der Köder durch sein geringes Gewicht nicht einsinkt.

mascheln

Verbotene Art des Fischfangs mit einer Schlinge.

maßig

Fische die größer als das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß sind.

Matchhaken

Feiner Haken für das leichte Friedfisch angeln.

Matchpose

Sehr feine und sensible Pose für das Friedfischangeln.

Matchrute

Rute die eng beringt ist; sie eignet sich zum Friedfischangeln mit Rolle und Pose.

Meander

Starke Flussbiegung. Besonders an Bächen sehr häufig.

Mehlwurm

Larve des Mehlkäfers. Guter Köder.

Mette

Norddeutsche Bezeichnung für den Tauwurm.

Milchner

Männlicher Fisch.

Mindestmaß

Gesetzlich vorgeschriebene Größe die der Fisch haben muss, um ihn behalten zu dürfen. Das Mindesmaß soll dem Fisch ermöglichen mindestens einmal zu Laichen, um den Bestand zu sichern.

Mistwurm

Wurm, der vor allem in Mist- oder Komposthaufen gefunden wird. Auch unter dem Namen Goldschwanz bekannt. Sehr guter Köder.

Monkey-Climber

Bissanzeiger für das Grundangeln. Meist von Karpfenanglern benutzt.

Monofil

Schnur, die im Gegensatz zu geflochtener Schnur aus nur einem Faden Nylon besteht.

Multirolle

Rolle mit großer Schnurfassung, die zum schweren Spin- oder Meeresfischen genutzt wird. (siehe Angelgeräte)

Mundschnur

Kurzer Seitenarm beim Fischen mit  Paternoster.

Naturköder

Sammelbegriff für alle tierischen und pflanzlichen Köder wie Maden, Würmer, Mais, Kartoffel.

Needleholder

Halterung für Bissanzeiger am Rod Pot. (Kletteraffe)

Neerstrom

Meeresströmung, die der Hauptströmung entgegen läuft. Diese Strömungskanten sind sehr gute Angelplätze.

Nereiden

Sammelname für die im Meer lebenden Ringelwürmer. Diese Würmer leben im Schlick und unter Steinen. Einige Exemplare können bis zu 20 cm lang werden. Als Köder eignen sich diese Würmer recht gut. Aber Vorsicht: einige haben im Maul Kneifzangen.

Nottinghamrolle

Die Nottinghamrolle ist eine Achsrolle ohne Übersetzung. Heute nicht mehr so verbreitet.

Nuggi

Köder aus Gummi für Barsche. Der Köder ähnelt einem Nuckel.

Oberflächenfischen

Angelmethode, bei der man den Köder an der Oberfläche anbietet. (Schwimmbrot, Insekten)

Öhrhaken

Haken, bei dem das Befestigen am Öhr (Öse) erfolgt.

Outrigger

Beim Schleppfischen seitlicher Ausleger am Boot, an dem die Schnüre befestigt werden.