Angeln auf Rapfen am Rhein - Teil 11

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Angeln auf Rapfen am Rhein

Der Rapfen – Flussaufwärts entlang des Rheins - Teil 11

Handling der Rapfen

Am Anfang habe ich immer die Handlandung bevorzugt, welche mit Sicherheit auch die schonendste Art für die Rapfen ist. Hierbei sollte man beachten, greift man den Rapfen ins Maul oder in die Kiemen, werden sie sich emens dagegen wehren. Dies bedarf schon einer gewissen Routine beim Handling des Fisches. Besser eignet sich der Boga Grip, bei dessen Verwendung man auch gleichzeitig die Schleimhaut der Fische schont. Wem das alles zu heikel ist, der kann natürlich auch zum guten alten Kescher greifen. Für das Zurücksetzen von Rapfen gilt generell den Fisch so lange zu stabilisieren, bis er seine volle Kraft wieder gefunden hat und davon schießt. Vor allem bei größeren Exemplaren habe ich festgestellt, dass dieses Stabilisieren enorm wichtig ist, da diese sich im Drill meistens völlig verausgaben.

Der letzte Spot der „große See“

Als letzten Spot möchte ich euch das Wasser, welches man überhalb des Wehrs findet kurz vorstellen. Überhalb des Wehrs gilt die gleiche Regel wie unterhalb, dies bedeutet 50 Meter Abstand zum Wehr, da hier der Fischaufstieg endet. Dieser große See, der eigentlich keiner ist, sondern nur so aussieht hat viele Kilometer weiter flussaufwärts wieder Verbindung zum Rhein.

Großer See am Rhein

Gefischt werden darf hier ca. 2 Kilometer weiter flussauf bis auf der linken Seite der Wald endet. Ein Schild findet man nur auf einer Landzunge die sich in mitten dieses Sees am Ende des befischbaren Bereichs befindet. Dieser „See“ ähnelt die meiste Zeit einer Badewanne in seiner Bodenstruktur. Nur am unteren Ende kurz vor der Fischereigrenze sind einige alte Bunkeranlagen geflutet worden und die Gewässertiefe nimmt zu. Über diesen See kann ich keine Fangmeldungen von Rapfen machen.

Nur vereinzelte halbstarke Hechte hat diese gigantische Wasserfläche bislang hervorgebracht. Wer trotzdem dieses Wasser befischen möchte, ist mit einem Ansitz denke ich gut beraten.

Ein Bericht von Manuel Schülein