Angeln auf Rapfen am Rhein - Teil 3

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Angeln auf Rapfen am Rhein

Der Rapfen – Flussaufwärts entlang des Rheins - Teil 3

Die Hafeneinfahrt

Ich werde stromabwärts beginnen euch meine Erfahrungen über diese Strecke preisgeben. Ein Kilometer vor Ende der befischbaren Strecke die man auf Tageskarten beangeln darf, findet man den großen Rheinhafen. Gegenüber diesem findet man einen kleinen Motorboot und Jachthafen. Dessen Einfahrt, die direkt vom Hauptstrom in den kleinen Hafen mündet, ist der erste gute Spot. Diese Einfahrt ist sehr Tief und man findet dort auch an der Wasseroberfläche sehr gut sichtbar eine deutliche Strömungskante.

Vor allem bei Hochwasser habe ich in diesem Bereich und am Anfang der Hafeneinfahrt die über eine lange Buhnen ähnliche Steinschüttung, auch mit dem Auto befahrbar und erreichbar, gute Erfahrungen gemacht. Die Rapfen treiben sich vor allem bei Hochwasser dort in Ufernähe herum. Ich habe viele Fische darunter auch einige echte Monster beobachten könnten. Der Vorteil hier ist, dass die Fahrrinne keine 10 Meter vom Ufer entfernt liegt und die Fische hier immer wieder von dort in Ufernähe zum Rauben schwimmen. Der erste halbe Meter ist wie eine Mauer betoniert, welche bei Hochwasser überflutet ist und der Fischbrut durch Kraut und darauf liegenden Steinen Schutz bietet. Der Nachteil ist, fischt man Richtung Hauptstrom an dieser Kante entlang ist der Drill der Fische. Ich und ein Freund haben dort schon richtig gute Rapfen verloren, da sie keinen weiten Weg zum Hauptstrom haben und sich dort sofort in die harte Strömung stellen. Das aufbiegen der Haken ist oft nicht vermeidbar. Angelt man jedoch entlang der sich bildenden Strömungskante und in der Hafeneinfahrt selbst, kann man die Fische meist vor dem Flüchten in den Hauptstrom fernhalten. Diese Stelle ist bei Hochwasser ein richtig guter Spot auf Rapfen. Warum man sie bei normalen Wasserständen dort so gut wie nicht an den Haken bekommt kann ich mir nur dadurch erklären, dass sie dann in der Fahrrinne stehen, die man durch den harten Strömungsdruck so gut wie gar nicht gezielt beangeln kann.

Der nächste Spot findet sich ein Stückchen weiter Flussaufwärts. Im Übrigen kann man diese Rheinstrecke, auch zu Fuß ablaufen. Allerdings sollte man da schon etwas besser in längeren Fußmärschen sein. Der Vorteil hierbei ist, dass man schon mal hin und wieder auch an von mir nicht genannten Stellen einige Rapfen rauben sehen kann, die es sich mit Sicherheit lohnt einige Male anzuwerfen.

Ein Bericht von Manuel Schülein