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Angeln am Stausee

Beim Angeln in Stauseen sollte man sich vor dem eigentlichen Angeln genau über das Gewässer informieren. Oft helfen Angelgeschäfte in der Nähe weiter, ansonsten sollte man mit anderen Anglern Kontakt aufnehmen.

Talsperren sind sehr große Gewässer bei denen man die richtigen Stellen und Zeiten kennen sollte. Wichtig ist, sich über die genauen Gewässertiefen zu informieren, evtl. bekommt man sogar Gewässerkarten mit Tiefenlinien. Das Befischen mit einem Boot kann auch die Chancen auf kapitale Fänge erhöhen.

Es gibt in Talsperren viele unterschiedliche Fischarten wie zum Beispiel Brassen, Rotaugen, Karpfen, Schleien, Aale, Zander, Hecht und Maränen. Das Beißverhalten der Fische hängt von unterschiedlichen Dingen ab. Starker Bootsverkehr oder auch Badende können die Fische vertreiben. Dann sollte man die frühen Morgenstunden oder den Abend vorziehen. Abends ziehen die Fische die tiefere Regionen bevorzugen teilweise auch dichter ans Ufer so dass sie auch für Uferangler erreichbar sind.

Raubfischangler sollten Scharrkanten aufsuchen. Dort halten sich die kapitalen Räuber auf. Auch das Befischen der Wassereinläufe kann den gewünschten Erfolg bringen. Dort strömt neben dem Wasser auch Nahrung ein.

Eine weitere Besonderheit an großen Stauseen ist die Temperaturverteilung im Gewässer. Im Sommer, wenn die Temperatur und Windverhältnisse über eine längere Zeit gleich bleiben, bilden sich unterschiedliche Gewässerschichten, die sich durch unterschiedliche Temperaturen kennzeichnen.

Die Fische halten sich zwischen Deck- und Sprungschicht auf. Auch die Windrichtung ist entscheidend. Durch den Wind wird auch die Nahrung in diese Richtung gedrückt und die Fische folgen bekanntlich der Nahrung.